Archiv der Kategorie Aus der Praxis: Firmen Coaching

Senken Sie den Kostenfaktor Angst in Ihrem Unternehmen

Der Kostenfaktor Angst im Unternehmen wächst kontinuierlich. Neuesten Studien zufolge hat er sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Bereits in 1998 wiesen Wolfgang Stegmann (Fachhochschule Köln) und der Soziologe Winfried Panse eindringlich auf die hohen Angst-Kosten in deutschen Unternehmen hin. Heutige Schätzungen besagen, dass Fehlzeiten, Mobbing, psychische Krankheiten, innere Kündigungen in deutschen Unternehmen Kosten von mehr als 250 Milliarden Euro pro Jahr verursachen. Auch die Ergebnisse einer Umfrage des Forsa Meinungsforschungsinstitutes schlagen in die gleiche Kerbe: 63 Prozent aller Mitarbeiter fühlen sich in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt, was einen direkten Einfluss auf die Produktivität hat.

(c) Rolf Handke

Erfahren Sie in der Ausgabe 12/20 11 der Personalwirtschaft, wie Sie mit dem Ansatz des Ganzheitlichen Firmen Coachings den Kostenfaktor Angst drastisch u nd nachhaltig reduzieren können.

Verfolgen Sie die spannende Entwicklung anhand zweier Beispiele aus der Praxis.

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Angst frisst Ressourcen

 (c) Handtke

Sichtweisenwechsel: Das Leben nach dem Burnout

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Die Zeitungen sind derzeit voll von Beiträgen über Burnout und Erfahrungsberichten von Burnout Betroffenen. Gefahr erkannt - Gefahr verbannt? Nein, davon sind wir noch weit entfernt. Man spricht zwar darüber, drückt Mitgefühl aus und alle sind sich sicher, dass sich etwas ändern muß. Doch wie bei allem im Leben ist es nicht leicht die innere Sichtweise wirklich zu ändern.Burnout Betroffene, die an den alten Arbeitsplatz zurückkehren, stoßen meist auf unsichtbare Barrieren, die ihnen die wirkliche Genesung und Weiterentwicklung erschweren. Im nachfolgenden Artikel, der am 04.11.2011 im Handelsblatt erschien, weist Sabine Mrazek auf einige Aspekte hin, wie Unternehmen den Burnout eines Mitarbeiters als Wachstumschance erkennen und nutzen können.

    Artikel Handelsblatt 4.11.2011 Nach dem Burnout das Richtige tun

Sabine Mrazek im Interview mit der Financial Times Deutschland

Immer mehr Menschen geraten an ihre Grenzen. Mit verheerenden Folgen für den Einzelnen, der zum Teil für längere Zeit aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Leben hinauskatapultiert wird. Aber auch für Unternehmen sind die Folgen erheblich: Arbeitsausfälle, Unsicherheiten im Team und in der Führung…

Die Folgen eines Burnouts haben beide Seiten zu tragen. Doch auch die Ursachen sind auf beiden Seiten zu finden: Denn Burnout ist zwar eine persönliche Erkrankung, doch ebenso wie Alkoholismus hat Burnout auch mit dem System, in welchem der Betroffene lebt, zu tun.

Neben Ärzten und anderen Experten, spricht Sabine Mrazek im beigefügten Interview mit der Financial Times Deutschland über Hintergründe und Zusammenhänge, sowie über die Zeit “nach dem Burnout”. Was kann der Einzelne tun? Was kann das Unternehmen, der Vorgesetzte tun? Lesen Sie mehr dazu:

473135_r_k_b_by_albrecht-e-arnold_pixeliode.jpgFinancial Times Interview:  Die Zeit nach dem Burnout

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Was tun erfolgreiche Führungskräfte?

Was tun Unternehmer um den Spagat der heutigen zeit zu meistern? Und zwar um die Veränderung gesund, nachhaltig und menschlich zu vollziehen? …Für sich selbst und ihre Mitarbeiter.

Sie schaffen Raum für Visionen, blicken zu ihren Mitarbeitern auf und vertrauen der Veränderungsfähigkeit älterer Mitarbeiter.

Lesen Sie mehr darüber in der neuesten Veröffentlichung von Sabine Mrazek in suite101:

Gemeinschaft führt zum Erfolg!

Den Spagat meistern

http://sabine-mrazek.suite101.de/gemeinschaft-fuehrt-zum-erfolg-a123346

Ist es Führungsstärke oder no-go?

Die Fußballwelt diskutiert bereits vor Erscheinen des Buches von Philipp Lahm, ob es richtig oder falsch ist. Zeugt es von Führungsstärke und Führungspersönlichkeit, im Nachhinein seine Meinung kund zu tun? Offensichtlich gepaart mit direkter Kritik an vorangegangenen Vorsetzten, sprich Trainern? Die einen nennen es „mutig“, die anderen „nachtreten“.

Worin besteht die Parallele zu dem, was in Unternehmen vor sich geht?

Betrachtet man sich zunächst die Neueinstellung eines Mitarbeiters: Der fachlich geeignete Bewerber sitzt vor dem Personalleiter und alles scheint zu stimmen. Doch, er redet schlecht über seinen vorherigen Arbeitgeber. Es ist selbstsprechend, dass kaum jemand ein Unternehmen verlässt, in dem er sich rund herum wohl fühlt. Doch das im Nachhinein darüber reden ist ein deutliches Kennzeichen dafür, dass derjenige noch nicht mit seiner Vergangenheit abgeschlossen hat. Es ist zu befürchten, dass er bei auftauchenden Schwierigkeiten seinen alten Frust – seine Alterfahrungen – dem neuen Team, Vorgesetzten überstülpt. Ein weiterer Aspekt ist, dass der neue Arbeitgeber in der Ungewissheit lebt, dass dieser Mitarbeiter irgendwann über ihn genauso sprechen wird. Und das will keiner! Gerade in Zeiten, in denen den meisten Chefs mehr und mehr bewusst wird, welch große Rolle das Image, die Mitarbeiterzufriedenheit und der Ruf für das Geschäftsergebnis spielen.

Und wie sieht es im Alltag eines Unternehmens aus?

Welches Unternehmen kennt es nicht, dass im Nachhinein von Mitarbeitern, getroffene Entscheidungen in der Kantine auseinander gepflückt werden, bewertet werden?  Und zwar in Abwesenheit der Betroffenen, die befugt sind tatsächlich etwas zu ändern. Die Frage, die sich dabei stellt, lautet: Was bringt es? Und wem nützt es?

Die Antwort lautet: Keinem!

Doch es kostet Unternehmen eine Menge Geld: Je mehr über vorangegangene, - und somit unveränderbare - Ereignisse gesprochen wird, um so weniger Zeit bleibt für -  in die Zukunft gerichtete - Kreativität. Stimmungs- und Meinungsbilder entstehen. Nicht selten mündet diese Art der Kommunikation in Konflikte; und um diese zu klären, zahlen die Unternehmer nochmals Geld.

Und nun zum heikelsten Punkt, der den wenigsten Mitarbeitern in Unternehmen bewusst ist: Wenn ich über meinen letzten Chef schlecht rede und ihn mit Kritik überschütte, dann ist das auch ein indirekter Seitenhieb für die Geschäftsleitung. Denn, irgendwer hat ihn ja eingestellt.

Und welche Führungsstärken brauchen Unternehmen nun, die wachsen wollen?

Selbstverständlich zeichnet sich Führungsstärke und Führungspersönlichkeit auch dadurch aus, sich zu positionieren und seine Meinung kund zu tun. Doch – sinnvoll und wachstumsorientiert - dann, wenn noch etwas veränderbar ist: Es sollten Taten folgen. Erfolgreiche Führungskräfte setzen ihre Ressourcen dafür ein, die Ziele des Unternehmens umzusetzen und ihre Mitarbeiter zu befähigen, zu führen, dass eine Klima von verantwortungsbewusster Kommunikation geschaffen wird. Diese schließt mit ein, dass eine Kultur herrscht, in der Konflikte zwischen den Personen geklärt werden, die sie betreffen.

Fazit:Philipp Lahm, der offensichtlich sein Profil und seine Position schärfen möchte, wäre gut beraten gewesen, sich vorher zu fragen, was er mit seinem Buch erreichen möchte. Und, welche Botschaften über seine Führungskompetenz  - direkt und indirekt - er durch sein Buch an die Leser transportieren wollte.

Die Welt ist im Wandel

Die Welt ist im Wandel, und zwar in einem heftigen Umbruch. Die Börsenschwankungen sind stärker denn je, verheerende Euro-Krise, keine wirklichen Lösungsansätze der Politik. Die Unsicherheit der Menschen steigt. Angst - ob offen oder unterschwellig - herrscht vor. Ob Unternehmer, Führungskraft oder Mitarbeiter.

Das, was in der Vergangenheit funktionierte, funktioniert nicht mehr wirklich. Wir stehen an einer Schwelle eines neuen Paradigmas. Mehr und mehr Menschen beschäftigen sich mit ihren Werten, suchen nach neuen Wegen, stehen vor der Frage “Was will ich eigentlich? Wo geht es hin?” Bei dieser grundlegenden Fragestellung gibt es zwei unterschiedliche Perspektiven: Entweder der Mensch stellt sich diese Fragen im Verborgenen und bleibt somit im Reagieren, im Abwenden von dem, was kommt. Oder er macht sich zum Regisseur seines Lebens, seiner Firma. Er macht sich bereit für eine Kehrtwende, für einen Paradigmawechsel.  Beides ist okay, doch trägt die erste Sichtweise nicht wirklich zur Zufriedenheit bei. Doch was ich kann als Einzelner - kurzfristig - tun, um mich dem Gefühl der Zufriedenheit zu nähern? Um neue Möglichkeiten überhaupt sehen zu können?

1. Akzeptieren Sie die Welt, wie sie im Moment ist!
Akzeptieren heißt nicht resignieren. Akzeptieren heißt im Hier und Jetzt die Situation zu sehen, wie sie ist. Nicht zurückzuschauen, dass es gestern doch alles viel besser war. Oder im Nachbarland besser ist. Denn Sie wohnen dort, wo Sie wohnen.

2. Machen Sie sich bewusst, wer Sie sind und was Sie können!
Das Thema “Selbstwert” spielt bei fast allen Menschen eine Rolle. Wenn Sie im Strudel des Tuns feststecken, im Reagieren, dann werden Sie schwerlich stehenbleiben. Doch es erfordert  ein Stehenbleiben, um sich seiner selbst bewusst zu sein.

3. Bleiben Sie sich und Ihren Vorhaben treu!
Womit waren Sie beschäftigt, bevor die Krise begonnen hat? Holen Sie diese Ideen hervor. Ist es immer noch stimmig? In der Krise rennt der Mensch meist in die falsche Richtung. Und zwar in Richtung “Mangel”: Kosten sparen, Ideen auf Eis legen, usw.. Der gesamte Fokus ist auf die Krise gerichtet. Doch: Je mehr Energie ich auf etwas lenke, umso größer wird es. Dies heißt selbstverständlich nicht, die Krise vollständig zu ignorieren und zum Beispiel riskante Investitionen zu tätigen, die das Unternehmen sich zur Zeit nicht leisten kann. ABER: Stehen Sie zu Ihren Ideen, Ihren Werten und Vorhaben.

Fortsetzung folgt.

Ganzheitliches Business Coaching

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